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Wir begleiten Ausbildungs- und Personalverantwortliche mit Fachinputs durch das Ausbildungsjahr 2022!

In Online- und Präsenzveranstaltungen erhalten Sie jeden Monat konkrete Informationen und handfeste Tipps, die Ihre Prozesse in der betrieblichen Ausbildung nach vorne bringen. (z.B. bei der Veranstaltung “Kein Azubi ist auch keine Lösung”, die am 16.08. in Overath stattgefunden hat. Mehr im Blog.)

Wir sind die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA), die Wirtschaftsförderung des Oberbergischen Kreises, die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft und das JOBSTARTER plus-Projekt „Ausbildung 4.0 – Wir machen Sie fit!“.

Unser Kick-Off startete pünktlich zur Woche der Ausbildung im März! Gemeinsam schauten wir uns die Wünsche junger Menschen in Sachen Berufsorientierung an und wie Arbeitgeber sie gezielt ansprechen können.

Die nächsten Termine:

– UNSERE KURZFORMATE (jeweils 30 Minuten ab 9:30 Uhr) –

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7.12.2022 – 9:30 – 10 Uhr – Unterstützungsmöglichkeiten für die Ausbildung

Was tun, wenn die oder der Auszubildende Schwierigkeiten mit der Ausbildung hat? Oder die Stelle gar nicht erst besetzt werden kann? Öffentliche Förderangebote, zum Beispiel die Assistierte Ausbildung, helfen den Jugendlichen bei Problemen – und auch den Betrieben. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Angebots “Wir l(i)eben Ausbildung” statt und zeigt Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten. Erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihre Auszubildenden gezielt fördern und fordern können und wer Ihnen dabei zur Seite steht.

Anmeldung beim KOFA

Unsere Tipps:

– AUS DEN VERGANGENEN VERANSTALTUNGEN –

Berufliche Orientierung

  1. Setzen Sie sich mit der Jugend auseinander!
  2. Überlegen Sie, welche Informationen für die Jugendlichen wirklich relevant sind!
  3. Berücksichtigen Sie die Eltern als Zielgruppe!
  4. Kooperieren Sie mit Schulen!
  5. Machen Sie Ihre Berufe „erlebbar“!

Damit können Sie direkt loslegen

  1. Die nützlichsten Angebote für SchülerInnen sind Praktika und Unterrichtsbesuche – das sollten Sie im Fokus haben.
  2. Wenn Sie Social Media Kanäle nutzen wollen, dann am besten die, wo die Jugendliche unterwegs sind, z.B. Instagram und You-Tube.
  3. Lassen Sie Ihre Azubis kurze Videos drehen, in denen sie ihre Ausbildung zeigen – authentisch und auf Augenhöhe.
  4. Betonen Sie die positiven Argumente FÜR eine Ausbildung – Praxis statt Theorie, von Anfang an Geld verdienen und die Perspektiven nach der
    Ausbildung.
  5. Zeigen Sie, dass Ihre Mitarbeitenden und Azubis fair behandelt werden und wie vielfältig Ihr Unternehmen aufgestellt ist.

Ansprache von Jugendlichen

  1. Als Unternehmen ganz bewusst in eine aktive Rolle wechseln – d. h. aktiv einladen zu Praktika, Veranstaltungen für Jugendliche und Eltern, Tage
    der offenen Tür, Schnupperpraktika, usw.
  2. Junge Menschen proaktiv ansprechen und auf sie zugehen, wenn Interesse für den Betrieb da ist. Die Hürden für die Kontaktaufnahme so gering halten, wie es geht. Wichtig ist, erstmal in Kontakt zu kommen.
  3. Aktiv darauf hinweisen und kommunizieren, dass junge Menschen anrufen können, vorbei kommen können, das Nachfragen erwünscht ist. Ansprechpartner auf die Website mit Kontaktdaten, am besten noch mit einem kleinen Video.
  4. Möglichkeiten schaffen über verschiedene Wege Kontakt aufzunehmen, nicht nur Mail, auch Social Media, WhatsApp oder
    digitales Formular (nur mit Basis Infos).
  5. Jungen Menschen mit Informationen Sicherheit geben: Wie funktioniert die Ausbildung, wie läuft der Bewerbungsprozess ab, was macht man da genau, wie ist der Status der Bewerbung, usw.? Etablieren Sie ein Feedback-Kultur!

Der Einsatz von Videos in und für die betriebliche Ausbildung

  1. Unser Ohr ist sehr sensibel – achten Sie auf den perfekten Ton. Die Investition in ein externes Mikrofon für Kamera oder Smartphone rechnet sich schnell. – Der Ton macht die Musik!
  2. Unsere Aufmerksamkeitsspanne scheint immer weiter zu sinken. Halten Sie Ihre Videos kurz. Für Imagefilme im Marketingbereich oder Azubis-Videos mit O-Tönen reichen meist weniger als 2 Minuten. Lernvideos können länger sein. – In der Kürze liegt die Würze.
  3. Am Anfang stehen die Idee und eine Botschaft. Bevor die Videoproduktion beginnt, sollten Sie Einigkeit über das Ziel und die Botschaft des Films bei allen Beteiligten herstellen. – Kennen Sie das KISS-Prinzip? – Keep in short and simple oder auch Keep it short and smart.
  4. Mit einer strukturierten Planung kann der spätere Aufwand gemindert werden. Erstellen Sie aus der Idee eine Geschichte und klären Sie mit einem Storyboard, was dafür wann nötig ist. – Wer plant gewinnt!
  5. Der Erfolg Ihrer Filmchen hängt in erster Linie von der Verbreitung ab. Wählen Sie gezielt die Kanäle aus, über die Sie ihr Video promoten wollen. Achten Sie auf klare Beschreibungen. – Nur wer es findet, kann es schauen.

Videos mit dem Smartphone selbst gedreht

  1. In der Kürze liegt die Würze (für ein Lernvideo reichen 2-3 Minuten)
  2. Setting: Wozu, Worüber, Wer, Was, Wie und Wo?
  3. Guter Ton, gutes Licht
  4. Technik checken, ausprobieren, loslegen
  5. Nachbearbeitung am Smartphone oder am PC

(Online-)Stellenanzeigen für die Ausbildung optimieren

  1. Klarheit – Gestalten Sie Ihre Stellenanzeigen übersichtlich und strukturiert.
  2. Reduzieren – Nutzen Sie wenig Fließtext und nennen Sie bei Aufzählungen maximal 5 Punkte.
  3. Sichtbar – Denken Sie an die Optimierung für Suchmaschinen (SEO) und mobile Endgeräte (responsives Design).
  4. Einblick – Nutzen Sie authentische Bilder oder Fotos und ehrliche Botschaften.
  5. Augenhöhe – Finden Sie eine direkte und persönliche Ansprache für Ihre Zielgruppe.

Storytelling im Azubimarketing

  1. Begeben Sie sich auf die Suche nach Geschichten: Jedes Unternehmen hat (s)eine Geschichte. (Firmenhistorie, Erfolge, Herausforderungen, Personen, Produkte…)
  2. Werden Sie kreativ: Erwecken Sie eine Maschine zum Leben oder stellen Sie ein Produkt in den Mittelpunkt. (Bsp. Zähme das Biest, Brotsommelier,…)
  3. Nutzen Sie Social Media: Vor allem Instagram und TikTok eignen sich, um durch kleine Videos und/oder Fotos Einzelteile einer (großen) Geschichte zu erzählen.
  4. Eine Geschichte kann aus mehreren Elementen bestehen. Erzählen Sie kurz und knapp, dafür aber immer wieder kleine Abschnitte.
  5. Probieren Sie doch mal den Storygenerator aus. Vielleicht kommen ihnen dabei Ideen. (www.storygenerator.de)
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